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Kulturring Dannenberg e.V.: AUSSICHTEN - Kuss-Quartett | 21.09.2019 / 12:00 Uhr

 



 

AusSichten: Kuss-Quartett

Werke von Ludwig van Beethoven

Das Markenzeichen des Kuss-Quartetts sind konzeptuelle Programme, die stets einen roten Faden haben und womit sie dem traditionellen Publikum wie auch für eine neue Hörerschaft interessante Erkenntnisse und Erlebnisse bieten wollen.
Die Primaria Jana Kuss und Oliver Wille spielen schon seit über 25 Jahren Seite an Seite — mit ihren Kollegen William Coleman und Mikayel Hakhnazaryan suchen sie mit einer besonderen Wahrhaftigkeit nach der Bestätigung des ewigen „Muss es sein“ im Quartettspiel.

Das dazu passende spannende Projekt wurde gemeisam mit der Regisseurin Nicola Hümpel „Nico & the Navigators“ entwickelt, Beethovens Streichquartett op. 135 als Staged Concert wurde bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker Ende Juli 2018 zum ersten Mal aufgeführt.

Das Kuss Quartett war einer der ersten, die die Klassik in den Club brachten, das Format „Kuss Plus“ besteht heute noch in der Klassik-Lounge des rbb kulturradios.

Die ungewöhnliche Offenheit des Ensembles zeigt sich auch in grenzüberschreitenden Konzertformen, welche Quartettkompositionen mit literarischen Werken kombinieren. Hier arbeitet das Ensemble regelmäßig mit dem renommierten Schauspieler Udo Samel zusammen.

Mit Programmen wie „Ohne Grund nicht denken“ (Brecht/ Berg/ Beethoven), „Traumbilder“ (Heine/ Mendelssohn/ Schumann) oder „Das Rauschen der Zeit“ (Mandelstam/ Strawinsky/ Tschaikowski) waren sie zu Gast bei zahlreichen Festivals und Konzertsälen in Deutschland und Österreich.

Das Quartett wurde 2002 vom Deutschen Musikrat und beim Borciani-Wettbewerb mit ersten Preisen, 2003 mit dem Borletti-Buitoni Award ausgezeichnet und von der European Concert Hall Organization für das Programm „Rising Stars“ ausgewählt, das war der Start ihrer professionellen Karriere und der Grundstein für all das, wofür das Kuss-Quartett heute steht.
Seine Weltkarriere führt von der Carnegie Hall in New York über das Concertgebouw Amsterdam und die Londoner Wigmore Hall bis zur Berliner Philharmonie in seiner Heimatstadt – und umfasst auch zahlreiche Engagements bei wichtigen Festivals, wie etwa der Schubertiade Schwarzenberg, Beethovenfest Bonn, Rheingau Musikfestival oder den Festspielen in Edinburgh und Salzburg, auf Tourneen in den USA, Australien, Südamerika sowie Japan.

Bei zahlreichen internationalen Meisterkursen inspiriert das Kuss-Quartett heute die nächste Generation der Kammermusiker.
Nach dem erfolgreichen Album „Bridges“ (Sony Classical) wurde im Januar 2012 bei dem feinen englischen Label Onyx Classics eine hervorragend besprochene Konzept-CD veröffentlicht: „Theme russe“ mit Werken und Transkriptionen von Tschaikowski, Strawinsky, Schnittke und anderen. Im November 2013 erschien die dritte Aufnahme bei Onyx Classics: das Schubert Quintett mit dem Cellisten Miklós Perényi.